Kampfmittelexperte René Bennert (re.) mit der entschärften Bombe

Zum zweiten Mal binnen zwei Monaten ist in Dillenburg ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft worden. Die Sperrungen im Straßen- und Bahnverkehr sind aufgehoben, die Anwohner dürfen zurück in ihre Häuser.

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Das rot markierte Gebiet wird am Sonntag für die Entschärfung der Bombe evakuiert.
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Die Brandbombe in Dillenburg ist am Sonntag erfolgreich entschärft worden. Um kurz nach 11 Uhr meldete die Feuerwehr, dass das Team des Kampfmittelräumdienstes um René Bennert beide Zünder unschädlich gemacht habe. Die Bombe wurde abtransportiert und wird nun entsorgt.

Anwohner dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren

Die Anwohner aus der Sperrzone dürfen in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Straßensperrungen sind aufgehoben, der Bahnverkehr läuft wieder.

Die 250 Kilo schwere Brandbombe war am Mittwoch bei gezielten Suchmaßnahmen im Bereich der Schelderau aufgespürt worden. Rund 500 Menschen waren am Sonntagmorgen von der Evakuierung betroffen, die Einsatzkräfte hatten in der Nassau-Oranien-Halle eine Notunterkunft eingerichtet.

Reibungslose Evakuierung

Die Evakuierung sei völlig reibungslos abgelaufen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem hr. "Die Leute hatten großes Verständnis und ja auch schon eine gewisse Routine." Etwa 180 Einsatzkräfte seien beteiligt gewesen.

Erst Ende Juni mussten nach dem Fund einer ebenfalls 250 Kilo schweren Fliegerbombe rund 5.700 Anwohner ihre Wohnungen für mehrere Stunden verlassen.

Sendung: hr-iNFO, 18.08.2019, 12 Uhr